Was fehlt den Schülern oft im Home-Schooling?
Ihnen fehlt es oft an guten Erlebnissen in Verbindung mit dem Lernen. Wenn man Schulklassen fragt, wer hier Spaß am Lernen hat, melden sich oft wenige bis niemand. Wir scheinen, das als selbstverständlich hinzunehmen und tun das Thema schnell ab mit Aussagen wie: „Du lernst für dein späteres Leben, nicht um Spaß zu haben.“
Jedoch ist Spaß ebenfalls eine Form von positivem Feedback. Nach den Erkenntnissen des Behaviorismus wissen wir längst, dass Tätigkeiten, auf die ein positives Feedback folgt, eher ausgeübt werden. Wir scheinen zu wenig dafür zu tun, dass Schüler Erfolgserlebnisse beim Lernen haben.
Lernen will gelernt sein
Das Lernen ist wie einkaufen gehen. Wir nehmen uns einen Einkaufswagen und leeren nicht wahllos die Regale. Wir suchen uns die Dinge heraus, die uns sinnvoll erscheinen. Genauso sollte man vorab überlegen, wo die eigenen Lerndefizite und Konzentrationsprobleme liegen. Wer alles beim Alten lässt, darf sich nicht wundern, wenn auch kein anderes Ergebnis herauskommt.
Motivation & der Sinn dahinter
Warum lerne ich jetzt die trockenen Englischvokabeln? Kein größerer Motivationskiller als Sinnlosigkeit. Wenn der Mehrwert nicht von der Lehrkraft vermittelt wird, sollte man ihn selbst schaffen – zum Beispiel durch Belohnungen: „Wenn ich die 30 Vokabeln draufhabe, kann ich ohne schlechtes Gewissen spielen.“
Pausen & Körpergefühl
Unser Körper ist keine Maschine. Fühlst du dich müde? Vielleicht hilft ein Powernap (20-30 Min). Bist du unruhig? Geh spazieren. Plane solche Phasen großzügig ein. Ein richtig kalkulierter Lernplan ist schon die halbe Miete für stressfreies Lernen.
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